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Das Festival f² steht für zeitgenössische Positionen und Tendenzen der Fotografie und findet erstmalig vom 22. Juni bis zum 16. Juli 2017 in Dortmund statt. Ausstellungen zu einem übergeordneten Thema an verschiedenen Orten der Stadt und ein Vortragsprogramm bieten die Plattform für ein übergreifendes kuratiertes Konzept.

 

Die Ausstellungen beschäftigen sich mit dem Thema „Grenzen“. Was sind Grenzen? Brauchen wir Grenzen? Der Philosoph Konrad Paul Liessmann sagt: „Wörtlich könnte man Definition mit Abgrenzung übersetzen. Jeder, der einen Begriff definiert, begrenzt seinen Inhalt, und das müssen wir tun, damit wir uns einerseits als Menschen verständigen und uns andererseits die Welt begreiflich machen können. Der Mensch kann gar nicht anders, als überall Grenzen zu setzen.“ Gibt es gute und schlechte Grenzen? Grenzen helfen uns zu unterscheiden. Sie treiben uns an, stacheln uns

auf und geben Orientierung. Grenzen trennen Welten – räumlich und zeitlich, sozial und kulturell. Sie bieten Berührungspunkte, Zonen der Überquerung und der Überwindung von Trennendem.

Sie bieten die Chance zu Transformation und Veränderung. Es gibt eine Vielzahl von Grenzen: geographische, politische, wirtschaftliche, Zollgrenzen, Grenzen von Eigentum, Kulturgrenzen, Grenzen des guten Geschmacks. Auch unser Gewissen setzt dem eigenen Handeln Grenzen.

 

Gezeigt werden künstlerische Arbeiten von renommierten und noch unbekannten Fotografen, die sich, real und fiktiv, mit der heutigen Gesellschaft auseinandersetzen - diskutiert anhand dokumentarischer und künstlerischer Arbeiten, Projektionen aus allen Herangehensweisen der Fotografie: Fotojournalismus, inszenierte Fotografie, experimentelle Fotografie, Dokumentarfotografie, Street Photography, Stillleben.

 

Veranstalter und Koordinator des Festivals ist der Depot e.V. in Zusammenarbeit mit FREELENS e.V. - Verband der Fotografinnen und Fotografen. Die Festivalleitung setzt sich zusammen aus Kathryn Baingo, Peter Lutz, Pascal Rest und Claudia Schenk. Kuratiert wird das Festival von profilierten Gastkuratoren. Mit einem Netz aus Partnern (Ausstellungshäuser, Hochschulen), Sponsoren und Förderern wird das künstlerische Programm des Festivals realisiert. 

 

Schirmherr des Festivals ist Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau.