An acht beteiligten Ausstellungsorten werden zeitgenössische Arbeiten von mehr als 90 renommierten und teils noch unbekannten KünstlerInnen gezeigt, die sich, real und fiktiv, mit der heutigen Gesellschaft auseinandersetzen.

 

 Alle Ausstellungen widmen sich dabei dem Thema "Grenzen" – diskutiert anhand dokumentarischer und künstlerischer Arbeiten. Was sind Grenzen? Brauchen wir Grenzen? Der Philosoph Konrad Paul Liessmann sagt: „Wörtlich könnte man Definition mit Abgrenzung übersetzen. Jeder, der einen Begriff definiert, begrenzt seinen Inhalt, und das müssen wir tun, damit wir uns einerseits als Menschen verständigen und uns andererseits die Welt begreiflich machen können. Der Mensch kann gar nicht anders, als überall Grenzen zu setzen.“ Grenzen trennen Welten – räumlich und zeitlich, sozial und kulturell. Sie bieten Berührungspunkte, Zonen der Überquerung und der Überwindung von Trennendem.

 

Jeder Ausstellungsort präsentiert einen eigenen Zugang zu diesem Thema und zeigt unterschiedliche Herangehensweisen der Fotografie: künstlerische, dokumentarische und fotojournalistische Arbeiten, inszenierte und experimentelle Fotografie. Das Spektrum reicht von den „Grenzen des Wachstums“, bezogen auf die Ausbeutung von Umwelt und Natur, bis hin zu den „Grenzen des Mediums der Fotografie selbst“.

 

Alle Ausstellungen sind per ÖPNV, Fahrrad oder zu Fuß erreichbar. Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Öffnungszeiten.

Am Festivalhauptwochenende (Sa. 1. und So. 2. Juli) sind alle Ausstellungen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt frei!