Die Grenzen der Fotografie (1)

In physischen ebenso wie in mentalen Feldern bezeichnen und konstituieren Grenzen Trennungen zwischen Bereichen, die sodann als heterogen erscheinen: Es sind Setzungen, die ebenso einschließen wie ausschließen. Neben natürlichen und geographischen Grenzen existieren Grenzziehungen zwischen Körper und Geist oder Seele oder – je nach Sichtweise – der Psyche. Wirtschaftliche und soziale Modalitäten der Ein- und Ausgrenzung können ebenso gefunden werden wie ideologische, religiöse oder kommunikative Abgrenzungen. Grenzen, so ließe sich sagen, bestimmen wie kaum ein anderer Fakt unser In-der-Welt-Sein – und sind somit auch für eine fotografische bzw. fototheoretische Auseinandersetzung interessant.

 

In einer Kooperation zwischen dem Master-Studiengang Photographic Studies am Fachbereich Design der FH-Dortmund und dem Arbeitsbereich für Fotografie am Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund haben wir das Thema Grenzen gedanklich und visuell erforscht und dabei vor allem auch die Grenzen des Mediums Fotografie selbst diskutiert. Die Ergebnisse dieser anwendungsorientierten Forschung werden im Rahmen des f2-Fotofestivals in zwei Ausstellungen gezeigt. Zum einen auf der Hochschuletage/Campus Stadt der TU Dortmund im Dortmunder U, zum anderen in der Werkhalle im Union Gewerbehof. Ausstellen werden Studierende beider Studiengänge.

 

Beteiligte Künstler: Studierende der FH und TU Dortmund

Verantwortliche Dozenten: Dirk Gebhardt, Timo Klos und Marcel René Marburger

Eröffnung: Fr., 30. Juni 2017 um 17 Uhr

Ort: Dortmunder U

Infos: Öffnungszeiten und Ort

© v.l.n.r. Marvin Eil, Carolina Brüchert-Pastor, Nikolai Hering, Mareile Vaags & Marsha Zeitheim