Vorträge

Am Sa., 1. und So., 2. Juli 2017 präsentiert das Festival zahlreiche, spannende Vorträge. FotografInnen berichten von ihrer Arbeit und ihren Projekten. Alle Vorträge an diesem Wochenende finden im Kulturort Depot statt. Eintritt pro Vortrag 2,50 €. Tickets für die Vorträge können an der Tageskasse erworben werden.

Darüber hinaus gibt es zwei weitere Vorträge von FotgrafInnen am Fr., 7. Juli und Fr. 14. Juli 2017 (Infos siehe unten). Eintritt frei.

Samstag, 01.07.2017

12:00 Uhr    -    Robert Schlotter

Robert Schlotter, geb. 1981 in Jena, absolvierte eine Ausbildung zum Gestaltungtechnischen Assistenten in Plauen/Vogtl. und studierte ab 2003 Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld. Im Jahr 2009 schloss er sein Studium mit der Arbeit "Memories and how to get them" bei Prof. Katharina Bosse mit dem Diplom ab. Er arbeitet im Bereich der konzeptionellen, künstlerischen Fotografie. 2010 gründete er gemeinsam mit Katrin Kamrau die Plattform malenki.net, welche einen Brückenschlag zwischen klassischen Bucherzeugnissen aus dem Verlagshaus und künstlerischen Editionen herstellt.

In seinem Vortrag wird Robert Schlotter auf seine Arbeit im Allgemeinen und die Arbeit "Beyond Cold War" im Besonderen eingehen. Dabei wird er auch die Konzeption des entstandenen Buches beleuchten und weiterführend Einblicke in die Arbeitsweise von malenki.net geben.

 



13:30 Uhr    -    Thomas Albdorf    (Vortrag in englischer Sprache!)

Under Construction - lens-related contemporary image production

„One mountain can signify a different mountain, clouds can be petrified, water can become dust.“

Thomas Albdorf beschäftigt sich in seinem Vortrag mit dem kontemporären Status des fotografischen Bildes, im besonderen in Bezug auf die Dekontextualisierung im Internet und die Veränderung durch die Möglichkeiten digitaler Bearbeitung und Verbreitung. Fotografie entfernt sich vom singulären Akt und dem indexikalen Referenten, dem einen Moment, in dem der Auslöser betätigt wird - fotografische Bilder sind Produkte einer Kette von Entscheidungen, die sich von der Inszenierung des Objekts oder Subjekts bis zur Nachbearbeitung und einem möglichen Print bzw. JPEG (und darüber hinaus) erstreckt. Das eigentliche fotografische Bild fungiert nicht als abgeschlossenes Werk, sondern als durch primär digitale (Post-)Produktion und Neukontextualisierung erlaubter Möglichkeitsraum, von dem ausgehend ein Bild auf viele verschiedene Arten interpretiert werden kann.

 

Thomas Albdorf: geboren 1982 in Österreich, lebt und arbeitet in Wien. Diplom 2013 an der Universität für angewandte Kunst Wien (Brigitte Kowanz’ Klasse für Transmediale Kunst). Unter den „Ones to Watch 2014“ des British Journal of Photography; UNSEEN Amsterdam Talent Award im September 2016. Veröffentlichungen im FOAM Magazin, British Journal of Photography, Interview Magazine etc.

 



15:00 Uhr    -    Robert Knoth  (Vortrag in englischer Sprache!)

NEW WAYS OF STORYTELLING: INTEGRATING DIFFERENT DISCIPLINES AND TECHNIQUES.

"Das Foto", so Fred Ritchin in seinem Buch After Photography, "ist kein greifbares Objekt mehr, sondern Teil einer größeren Schnittmenge vernetzter, dynamischer Medien. Distanz ist eine Illusion, bestimmte Maße und Proportionen sind unmöglich, Zeit mag sich zurückdrehen, einzelne Partikel können gleichzeitig an zwei verschiedenen Orten auftauchen." Der nicht-lineare Charakter der digitalen Bildsprache eignet sich gut, um die Unterschwelligkeiten in dem Projekt POPPY, TRAILS OF AFGHAN HEROIN zu veranschaulichen: wie die Vernetztheit der modernen Welt an sich bereits viele destabilisierende Faktoren erzeugt. Traditionelle – analoge – Arten diese Komplexe zu verbildlichen, reichen nicht mehr aus. Deshalb experimentierte Robert Knoth mit neuen Formen des Geschichtenerzählens, indem er verschiedene Disziplinen und Methoden in einem interdisziplinären Ansatz miteinander verband. Während seines Vortrags erklärt er, wie er und Antoinette de Jong für ihr dokumentarisches Werk Bildmaterial aus den letzten zwei Jahrzehnten genutzt haben und warum sie dieses mit unbearbeiteten, ungefilterten (Amateur) Aufnahmen aus öffentlichen Quellen wie YouTube, WikiLeaks und Google Earth kombiniert haben  – also mit Quellen, die es vor zwanzig Jahren noch nicht gab, die aber heute wertvolle Bilder und Informationen liefern.

 



16:30 Uhr    -    Cristina de Middel  (Vortrag in englischer Sprache!)

Die Fotografin Cristina de Middel beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit der mehrdeutigen Beziehung zwischen Fotografie und Wahrheit. Sie spielt mit neuen Konstruktionen und Mustern, die die Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion verschwimmen lassen, indem sie Methoden der dokumentarischen und der konzeptionellen Fotografie miteinander verbindet.

Nach einer erfolgreichen Karriere als Fotojournalistin hat sie den fotojournalistischen Blick abgelegt. Ihre von Kritikern gelobte Serie The Afronauts (2012) zeigt Inszenierungen düsterer Narrative und erforscht die Geschichte eines gescheiterten Raumfahrtprogramms in Sambia in den 1960er Jahren. De Middel schafft kontinuierlich Neues, unter anderem die Fotoserien This is what hatred did (2014), Sharkification (2015) und Jan Mayen (2015), die alle in Buchform veröffentlicht wurden. Dabei zeigt De Middel mit ihren Werken, dass Fiktion ebenso als Subjekt in der Fotografie fungieren kann wie das Faktische. Die allgemeine Erwartungshaltung, dass Fotografie sich immer auf Realität zu beziehen und diese abzubilden hat, wird somit hinfällig. Cristina De Middel ist durch internationale Ausstellungen und zahlreiche Auszeichnungen und Nominierungen bekannt, darunter PhotoFolio Arles 2012, der Deutsche Börse Preis, POPCAP’ 13 und der Infinity Award des Internationalen Zentrum für Fotografie in New York. Cristina de Middel lebt und arbeitet in Madrid.

 



18:00 Uhr    -    Heidi & Hans-Jürgen Koch

 

DAS TIER – UND WIR! Szenen einer vielschichtigen Beziehung

 

Seit mehr als 25 Jahren beschäftigt sich das Fotografenpaar mit den unterschiedlichsten Facetten der Beziehung von Mensch und Tier. Es wird gerettet, getötet, gefüttert, gehätschelt, gesammelt, geweint, geheilt und gekauft. Über Epochen hinweg haben Religion, Kultur, Philosophie und Political Correctness das Verhältnis zur Kreatur geformt. Tiere sind Lebensretter und Feind, Entertainer und Projektionsfläche. Kurzum: Diese Beziehung ist kompliziert. 

Die Kochs werden Geschichten aus ihrem fotografischen Leben erzählen, und das wird so sein, wie im richtigen. Da gibt’s was zum Belächeln, zum Staunen, zum Kopfschütteln, ein bisschen was zum traurig sein, und was zum Nachdenken. Diese spezielle Fotosafari führt auch immer wieder zum bizarrsten aller Lebewesen, dem Menschen selbst.   

Wenn man sie fragt, nennen sie ihre Arbeit Lebensformfotografie. Für die ihnen eigene Sichtweise, wurden die Fotografen vielfach ausgezeichnet, u.a. von World Press Photo, Art Directors Club, Lead Award, Deutscher Preis für Wissenschaftsfotografie, Deutscher Fotobuch Preis. Für „vorbildliche Anwendung der Fotografie in der Publizistik“ erhielten sie den Dr.-Erich-Salomon-Preis.



19:30 Uhr   -    Gesprächsrunde mit:

    Akusepp

Aus einer Karriere in der Innendesign- und Möbel-Branche heraus entwickelte der Autodidakt Sebastian Spasic einen eigenen fotografischen Stil mit hohem Wiedererkennungswert, der innerhalb kürzester Zeit immense Beachtung fand und schnell zu Aufträgen namhafter Unternehmen führte. Als Werbefotograf ist der gebürtige Paderborner inzwischen national und international bekannt geworden durch seine Arbeiten für z.B. Microsoft und Adobe und den Fußballvereinen Paris St. Germain sowie FC BarcelonaEr erkannte als einer der ersten Profifotografen das Potential von Instagram und gilt heute mit seinem Alias @Akusepp und über 282.000 Follower als einer der bekannteren Instagram-Accounts Deutschlands. Dadurch ist er natürlich ein gefragter Experte für Influencer Marketing und liefert durch seine jahrelange Erfahrung wertvolle Impulse für Unternehmen und deren Kommunikation im digitalen Zeitalter.

 


    Pickmotion

Handverlesen, quadratisch, unverwechselbar:

Pickmotion wählt die schönsten Fotos von Instagram-Fotografen für ihre Karten aus. Als Post- und Grußkarten im Stil von Sofortbildfotos beleben sie die Tradition des Postkarten-Schreibens neu. Bis heute haben über 200 Fotografen das Portfolio mit ihren Stilen bereichert. Besonders sorgfältig sucht das Team Fotos und passende Worte aus.

Silvia Halfter, leitende Fotoredakteurin und Community Managerin, wird Einblicke in eines der spannendsten Kreativunternehmen Berlins geben.

 

 


   Sollena Photography

Sandra. Baujahr 1982. Schweizerin in Wiesbaden.

Die Fotografie begleitet sie seit Kindheitstagen. Mit der ersten Kamera bewaffnet sei sie schon als "Knirps durchs Dorf gezogen" und habe den Eltern quasi die Butter vom Brot gegessen. Denn damals noch analog unterwegs, waren die Filme doch sehr schnell voll. Als Portraitfotografin ist sie mit ihrem Projekt "sollena fotografie" seit 2011 unterwegs - mit ganzem Herzen und voller Tatendrang. Die Liebe zu Charaktergesichtern und zu Bärten, zu Farben und zu Kontrasten zeichnet ihre Bilder aus. Mit ihrem Instagram sollenaphotography hat sie über 13.000 Follower.

 

 



Sonntag, 02.07.2017

11:00 Uhr    -    Uwe H. Martin & Frauke Huber

 

In ihrem Langzeitprojekt LandRush untersuchen Uwe H. Martin und Frauke Huber die globalen Gemeingüter Wasser, Saatgut und Land im Spannungsfeld zwischen Ernährungssicherung, Energieproduktion und schwindenden Ressourcen. Dabei bauen sie eine publizistische Brücke von der Erstinformation des Lesers in Verlagsmedien (wie GEO, Süddeutsche Zeitung, LFI), über interaktive Apps und Web-Documentaries bis zu räumlichen Mehrkanal-Installationen im internationalen Ausstellungskontext. In ihrem Vortrag erzählen Frauke und Uwe wie es mit diesem transmedialen Konzept gelingt, LandRush über Jahre weiter zu entwickeln und zu finanzieren.

 Frauke Huber und Uwe H. Martin sind visuelle Geschichtenerzähler, Teil des Kollektivs Bombay Flying Club und des internationalen Kunst- und Forschungsprojekts World Of Matter. Sie arbeiten mit den Medien Fotografie, Ton, Text und Film an Langzeitdokumentationen über ökonomische und ökologische Themen. Neben ihren gemeinsamen Projekten unterrichtet Uwe weltweit Fotografie und Multimedia Storytelling, und ist Mitgründer von Riff Reporter, einem neuen Ökosystem für unabhängigen Journalismus.



13:00 Uhr    -    Barbara Dombrowski

Barbara Dombrowski ist freie Fotografin und Künstlerin und lebt seit ihrem Studium der visuellen Kommunikation und einem Kunststipendium, das sie zunächst nach Paris führte, seit 20 Jahren in Hamburg. Die letzten 6 Jahre arbeitet sie an einem ambitionierten Foto-Kunstprojekt, dass den Klimawandel zum Thema hat.  Grönland und der Amazonasregenwald zählen zu einer der exemplarischen Regionen im Klimasystem, die bei einer weiteren Erderwärmung in einen nicht mehr umkehrbaren Prozess treiben werden. Dombrowski beschäftigt die Welt in Zeiten des Klimawandels an exemplarisch ausgesuchten klimarelevante Orten und der dort lebenden Bevölkerung, die zwischen ihren überlieferten Traditionen und der globalisierten Moderne stehen.
Ihre Existenz und ihr Lebensraum werden durch die äusseren Einflüsse der modernen Welt, durch direkte oder indirekte Auswirkungen des Klimawandels bedroht. Dombrowski arbeitet seit fast 5 Jahren an einem Buch- und Ausstellungsprojekt über Mensch und Natur in Ostgrönland und dem Amazonasgebiet in Ecuador. In beiden Gegenden hat sie Menschen in ihren Gemeinden beobachtet,hat an ihrem Leben teilgenommen, sie und die sie umgebende Natur portraitiert. Durch ihre Arbeit ist der Wunsch gereift die beiden Extreme in einer Ausstellungsinstallation vor Ort zu konfrontieren. Deshalb hat sie sich im Sommer 2013 entschieden mit großformatigen Bildern zurückzukehren. Indem sie die Bilder dort gezeigt hat, wo sie sie fotografiert hat und an dem jeweils anderen Ort, hat sie sie vollkommen neu in die Landschaft integriert und baut damit eine Brücke zwischen den beiden Kulturen.

 



14:30 Uhr    -    Dagmar Van Weeghel (Vortrag in englischer Sprache!)

Dagmar Van Weeghel studierte Film und Fotografie in Amsterdam und beendete 1988 ihr Studium. Sie reiste und lebte fast 14 Jahre auf dem afrikanischen Kontinent und heiratete einen Mann aus Simbabwe. Später zogen die Beiden nach Europa. In den Niederlanden war sie sich der Kämpfe ihres Mannes schmerzlich bewusst, als er sich selbst zu definieren versuchte. Ihm fehlten seine Heimat, Wurzeln, Familie und Kultur. Van Weeghel beschäftigt sich mit Identitätsfragen und kolonial stereotypischen Interpretationen des afrikanischen Kontinents und seiner Menschen im westlichen Kontext. Es geht ihr darum, den Zuschauern eine neue oder andere Perspektive zu bieten, um zwischen den Kulturen zu vermitteln.

 

Dagmar Van Weeghel wird in ihrem Vortrag über ihre Reise als soziale Filmemacherin und ihre Arbeit als Fotografin sprechen. Sie wird einige ihrer Projekte hervorheben, ihre Inspirationen. Sie betrachtet sich als Allroundfotografin. Geschichten begeistern sie, Menschen begeistern sie. Mit dem Medium von Film oder Fotografie möchte sie eine Botschaft vermitteln. Sie arbeitet gerne mit Menschen und ihren Geschichten, besonders mit Frauen. Sie versucht, eine Erzählung zu konstruieren, die sich nicht nur auf die Person bezieht, die sie fotografiert, sondern auch auf ihr eigenes persönliches Leben.



16:00 Uhr    -    Mattia Zoppellaro  (Vortrag in englischer Sprache!)

Mattia Zoppellaro wurde 1977 in Rovigo geboren. Ziwschen 1997 und 2000 studierte er Fotografie an der IED in Mailand.

Im Jahre 2002, nach zweijähriger Berufserfahrung im Unternehmen Bennetton's Communication Research Centre, zog es ihn nach England, wo er anfing für verschiedenste Musikmagazine und Labels zu arbeiten.

Untätig für eigene Projekte blieb er natürlich nicht. Er widmete sich soziokulturellen Themen (Irish Travellers, Kosovar Refugees, Western Africa Witch Hunters, Hackney’s Homeless, Maximum Security Prisons in Italian North East), der verrückten Unterhaltungsbranche (Sicilian Religious Ceremonies, Milan Porn Fair) sowie der heutigen Juhendkultur (European Rave Parties, Mexican Punks, Dakar’s Hip Hop Scene).

Heute lebt Mattia Zoppellaro in London und Mailand. Seine Arbeiten wurden bisher in Magazinen wie Rolling Stone, Vanity Fair, Sunday Times Magazine, Financial Times Weekend, El Pais Semanal, L’Espresso, D La Repubblica, Io Donna, GQ, Les Inrockuptibles, Mojo und NME veröffentlicht.

Sein Vortrag wird Einblicke in editoriales Arbeiten geben, bei dem er unter anderem Persönlichkeiten wie Lou Reed, Patti Smith, Usain Bolt, Wes Anderson oder U2 schon vor der Linse hatte. Auch wird er über sein aktuelles Projekt "Dirty Dancing", welches die europäische Rave Szene der späten 90er und frühern 2000er behandelt, sowie sein altberühmtes Projekt "Appleby" über irische Reisende, welches zudem bald Buchpremiere im Verlag Contrasto haben wird, sprechen.

 



Freitag, 07.07.2017

19:00 Uhr    -    Michael Ende    (Ort: Kulturort Depot)

Distant Neighbours - Ferne Nachbarn

 Das Projekt von Micha Ende , der seit 1985 in Brasilien und seit 2008 zwischen Brasilen, China und Deutschland lebt und arbeitet, ist die fotografische Annäherung der Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, den Block der BRICS-Staaten - die zusammen fast die Hälfte der Weltbevölkerung in sich vereinen: 3,6 von 7,5 Milliarden Menschen. Der Ursprung des Projekts besteht aus einer Serie gegenüber gestellter Portraits, Gesichter von Menschen brasilianischen Nordostens und Amazoniens, im Kontrast zu den Gesichtern der fernen Nachbarn in der ostchinesischen Shandong-Provinz.

Fortgeführt wurde das Projekt durch die Serie Waste and Wealth, die chinesische und brasilianische Müllarbeiter zeigt, das Material, mit dem sie arbeiten, und die Mülllandschaften, die in beiden Länder wachsen. Die Etappen in den anderen BRICS-Ländern sind in Vorbereitung.

Das Projekt ist offen für Fotografen aus Deutschland und den BRICS-Ländern.

 



Sonntag, 09.07.2017

16:00 Uhr    -    Felix Kleymann    (Ort: 44309 street//art gallery)

Von einer außergewöhnlichen Reise und ihren Gefahren wird der Fotograf Felix Kleymann einen spannenden Einblick geben. Die virtuelle Reise führt über das Leben in den Camps im Nordirak und in den Flüchtlingscamps in der Türkei bis hin zu seiner eignenen Verhaftung und Wiederfreilassung. Felix Kleymann stieß auf seinem Weg auf Menschen in Ausnahmesituationen. Er mischte sich dirket unter sie und folgte ihrem Weg. Eine zweimonatige Reise, die ihn das Schicksal der Menschen hautnah erleben ließ begann auch für ihn.



Freitag, 14.07.2017

18:00 Uhr    -    Alexandra Breitenstein    (Ort: Auslandsgesellschaft Intercultural Academy gGmbH)

Die Fotografin Alexandra Breitenstein berichtet im Foyer der Auslandsgesellschaft Intercultural Academy gGmbH über ihr Projekt "Home Stories". Das Projekt stellt Menschen unterschiedlicher Herkunft vor, die aus triftigen Gründen - Krieg, Verfolgung, Diskriminierung etc. - ihr Heimatland verlassen mussten und mittlerweile in Dortmund in einer eigenen Wohnung leben.